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PostPosted: Mon Jun 14, 2021 7:00 pm 
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Joined: Mon Jun 14, 2021 6:02 pm
Posts: 12
Location: Germany
Hallo Zusammen, ich bin ganz neu in diesem Forum. Ich habe Toms MBT Noch nicht komplett gelesen. Da liegt evtl auch daran, dass meine Persönlichkeit sich mehr im psychologischen Sichtweise, als in einer physikalischen Sichtweise wieder findet. Eigentlich suche ich Menschen, die ähnliche Erfahrungen wie Tom machen und die mir ein bisschen helfen können, meine Erfahrungen mit anderen Bewusstseinszuständen zu integrieren.

Ich bin jetzt 41 Jahre alt, und komme aus einem sozialwissenschaftlich geprägten Weltbild. Ich bin Erzieherin, habe mit mit Kindern gearbeitet und interessiere mich für Psychologie. Ich interessiere mich auch sehr für die integrale Philosophie (Ken Wilber). In meinem Herzen bin ich ein Kind.

2008 habe ich völlig naiv mit dem Klarträumen angefangen. Ich habe ca. 100 Klarträume erlebt. Dann fand ich die Bücher von Robert Monroe und fragte mich, gibt es Astralreisen? Ich bin so etwas wie eine Bewusstseinsforscherin. Ich erforsche die Grenzen meiner Realität. Ich stelle Fragen. Ich tue das auf eine sehr naive Weise. Ich erlebte mit Hilfe der Gateway CDs Astralreisen, aber nur einige Male. Dann hatte ich plötzlich das Gefühl, als würden meinen Energiekörper auseinander fallen. Das war ca. 2014. Damals hatte ich nicht mal ein Wort dafür. Sehr viel später erst bekam ich überhaupt ein Konzept von Kundalini, Chakren und Energiekörpern. Mir machte das Angst. In dem deutschsprachigen Klartraumforum verstand mich niemand, denn dort gab es keine Lobby für Astralreisen.

Meine Forschungen rissen trotz meinen Ängste nicht ab. Und jedes mal fiel mein Weltbild mehr auseinander. Ich frage mich, gibt es Shared Dreams? Ich erlebte einen klaren Shared Dream mit einem Freund, mit dem ich für ca. zwei Jahre meine Träume abglich. Ich meditierte mit ihm, bis wie uns synchronisierten. Vielleicht würde man das physikalisch Quanten Verschränkung nennen. Plötzlich traten Telepathische Phänomene zwischen uns auf. Der Shared Dream crashte schon wieder mein materielles Weltbild. Ich hab das bis heute nicht richtig integrieren können.

Aber ich forschte Weiter. Damals wusste ich nichts über meine Ich Grenzen. Ich war in meiner Kindheit schwer traumatisiert worden. Durch narzisstischen Missbrauch hatte ich kein Gefühl für meine Ich Grenzen. Ich erkannte nicht den Moment, wo es genug war, wo es mir zu viel war. Ich hatte noch keine Selbstliebe für mich. Ich frage mich gibt es Erleuchtung? Ich wachte im Klartraum in Klaren Licht auf (so wie es im tibetischen Buddhismus, im Traumyoga gelehrt wird) in Leerheit auf und war Leerheit.

Dann verlor ich meine Klartraum Fähigkeiten. Ich konnte nicht mehr regelmäßig meditieren, denn immer wenn ich meditierte oder mit der WILD (wake induced lucid dream) Technik arbeitete, begann mein Hals Chakra Probleme zu machen. Es kitzelte bis mir Tränen kamen und ich erlebte eine Krampf im Hals Chakra. Ich fand niemanden der einen Rat hatte. Es war so schlimm das ich keine Ruhe mehr in der Meditation fand. Ich verlor meine Klartraum Fähigkeiten, weil ich nicht mehr mit WILD (wake induced lucid dream) arbeiten konnte. Damals hatte mir diese Fähigkeit viel bedeutet. Im Nachhinein verstehe ich, dass sich mein Ego an diese Fähigkeiten angehaftet hatte und ich alles verlieren sollte, weil ich mich mit meiner Persönlichkeit konfrontieren musste.

Dann machte ich Kundalini Tantra, also Mediation mit den Chakren, weil ich dachte, ich muss mein Hals Chakra befreien. Das Ergebnis war, dass mein Herz Chakra erwacht ist (Lach) und ich drei Wochen in einer magischen Spirituellen Krise war. Ich traf meinen ersten Spirituellen Lehrer, der mir erklärte, dass ich Erwachen erlebte. Ich fand durch ihn etwas Vertrauen, in diese Zustände. ER wusste viel über C.G. Jung, Schattenarbeit, Innere Alchemie und Buddhismus. Dann forschte ich weiter. Mein Leben war sehr schwer zu der Zeit. Ich hatte viele Probleme. Ich wollte nicht hier sein. Ich wollte weg. Ich konnte mit mir nicht mehr leben. So kam es, dass ich die Matrix zerriss.

2016 erlebte ich eine sehr schwere Spirituelle Krise. Ich machte ein Reality Shifting bei dem mein Ego starb und wieder auferstand. Ich war 4 Monate in einem Zustand den die Medizin Psychose nennt. Für mich war das eine Schamanissche Initiation in die Welt der Magie, in den Zustand in dem alles möglich ist. Im Integralen Denkmodell (Spiral Dynamics) heißt es man muss ab einer gewissen Stufe der Entwicklung die Stufe Purpur (Animismus, Schamanismus, magisches Denken) wieder mit dem Rationalen Denker verbinden. Ken Wilber spricht von einem transrationalen Bewusstsein. In der Theorie hab ich das verstanden. In der Praxis war ich überfordert.

Ich habe die verrücktesten Dinge erlebt. Zum Beispiel habe ich mich im Wachbewusstsein in einen Wolf verwandelt. Ich habe dieses Erlebnis tiefenpsychologisch integriert. Aber das hilft mir immer noch nicht, wie ich mit der magischen Seite meines Selbst umgehen kann. Ich habe ab diesem Ego Crash alles verloren. Ich habe realisiert, dass ich schwer traumatisiert bin und der Kontakt zu meiner Familie mich immer wieder traumatisiert. Ich habe den Kontakt zu meiner Familie abgebochen um endlich Selbstliebe zu leben. Ich habe den alten Freundeskreis verloren. Zuletzt meinen Job. Mein ganzen Leben hat sich dekonstruiert. Nur das was ich liebe, und was gut für mich ist, ist geblieben.

Ich habe sehr viel Schattenarbeit und Trauma Therapie gemacht. Jetzt 5 Jahre später kann ich sagen, ich habe mich stabilisiert. Ich habe gelernt eine Persönlichkeit zu sein. Ich habe ein festes Ich. Ich spüre meine Grenzen. Ich liebe mich. Ich sorgen gut für mich. Ich kann mit mir hier sein. Und jetzt möchte ich weiter gehen. Aber mir fehlt eine Orientierung.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in diesem Forum Austausch mit anderen Menschen finden würde, die wie ich über die Grenzen ihrer Realität hinaus gehen. In mir gibt es einen Selbstanteil, ich nenne ihn den Realisten. Der steht mir noch im Weg, wenn ich magische Zustände erleben möchte. Ich frage mich wie kann ich diesen Selbstanteil ganz sanft und liebevoll in meine Reisepläne einbeziehen, so dass er keine Angst mehr hat, sondern der Teil ist, der mich zum Staunen bringt.

Liebe Grüße
Steffi


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